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Meltemi - der gefürchtete Sommerwind der griechischen Kykladen und der Ägäis

Der MELTEMI ist ein stürmischer Sommerwind, der sich von der nordöstlichen Ägäis über die Kykladen und Zenralägäis bewegt und dabei in den zentralen und südlichen Kykladeninseln häufiger auch Sturmstärke erreichen kann.

Wichtig zu berücksichtigen ist, das es zwischen den hohen Inseln der Kykladen und an den Leeküsten der hohen, steilen Inseln wie z.B. Ikaria zu extremer Verstärkung bzw. zu heftigsten Fallböen kommen kann. Frühzeitiges Reffen ist daher dringendst geboten.

In Griechenland dürfen Charteryachten bei 6 Bft nicht mehr Auslaufen, es kann zum Verlust des Versicherungsschutzes kommen. Der Urlaubskipper sollte dies bei seiner Törnplanung berücksichtigen.

Da der Meltemi von Nordost bzw in der Zentralägäis mehr N-lich einfällt, sowie in Kombination mit einer ansonsten Westwindlage der Wind auch lokal eher NW-lich weht, sind alle Kurse "zurück" aus der Ägäis nach Lavrion und Athen in solch einer Situation sehr anstrengend und teilweise auch gefährlich. Es ist dann ein Kurs im Uhrzeigersinn zu wählen, also eher W-lich um dann im Landschutz des Peleponnes und der vorgelagerten Inseln Poros und Ägina nach Athen zu laufen.

Der Meltemi weht meistens 2-4 Tage, zunächst 1-3 Tage stark zunehmend, um dann langsam nachzulassen.

Kennzeichen ist, dass der Wind nicht abends nachlässt oder ganz einschläft, sondern unvermindert weiterbläst - dann ist für die Nacht dringend Sturmsicherung des Ankers oder der Mooring durchzuführen, Springs zu setzen und möglichst windfangende Aufbauten wie Sprayhoods und vor allem Biminis abzubauen bzw einzuholen.

Wie entsteht ein Meltemi?

Man kann innerhalb der nächsten 24-36 Stunden einen Meltemi erwarten, wenn

  • im Norden der Ägäis (Raum Thessaloniki) steigender Luftdruck gemeldet wird
  • über dem Balkan ebenfalls zunehmender Luftdruck festgestellt wird
  • über dem türkischen , ost-anatolischen Festland sich eine große Tiefdruckzone entwickelt hat, wasi.d.R. nach einer starken Hitzeperiode dort der Fall ist
  • am Himmel zeigen sich lockere Schäfchenwolken, die aus SW und W heranziehen
  • im Frühjahr und Herbst, aber auch im Sommer kommt es zu Wetterleuchten in N-lichen Quadranten
  • über dem Festland tauchen vormittags Cumulus-Wolken (Blumenkopfwolken) auf
  • das Deck ist morgens trocken, kein Morgentau mehr (besonders auffällig, da das Yachtdeck an den Vortagen morgens taunass war!
  • die vorher diesige Sicht verbessert sich zusehends
  • steigender Luftdruck von 3-4 HPa innerhalb von 12 Std
  • steigt der Luftdruck über 1018 HPa ist mit einer mehrtägigen und besonders starken Meltemi-Phase zu rechnen

Entstehung eines Meltemi mit den Druckgebieten

Weht der Wind aus Süden (S) und Südost (SE), spricht man vom LODOS

 

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