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Karpathos - hohe Berge, einige urtümliche Dörfer in den Bergen wie Olimbos und Strände im Süden

Karpathos Pigadia

Karpathos

ist eine der vom Massentourismus nicht so überrannten Inseln im südöstlichen Dodekanes und der Ägäis.
Hohe Berge und vergessene Dörfer, wie zum Beispiel Olimbos, sind immer von ziemlich starken und sogar in den Sommermonaten recht frischen, manchmal ja sogar kalten Winden umzaust. Dennoch oder gerade deswegen hat diese rauhe Naturschönheit ihren Reiz, und man kann herrlich wandern und die Seele beim weiten Blick über das Meer hinüber nach Kasos und Kreta im Südwesten, nach Rhodos im Osten, Chalki im Nordosten und Tilos im Norden baumeln lassen.

Kommt man von W, also Kreta (ca. 60 sm) und Kasos (ca. 20 sm) oder E also Rhodos (ca. 42 sm von der S-Spitze) , gelangt man im südlichen Teil der Insel Karpathos zur Hauptstadt Pigadia. Die Insel ist recht flach im Süden, wunderbare Strände und mildes Klima prägen die Landschaft

Karpathos,griechische Insel Yachting,Yachtcharter Dodekanes SegelnWenn Sie in die große Bucht von Pigadia einlaufen, die oft auch "Karpathos-City" genannt wird, ist links zu sehen. Man kann vor dem großen, langen Strand im rechten Teil der Bucht ankern, oder - für einen Stadt- und Inselbummel - am Hafenkai von Pigadia anlegen. Die Innenseite des Hafens ist flach und für örtliche Fischerboote reserviert, auch ein flachgehendes Boot wird dort kaum einlaufen, es wäre auch nicht so willkommen. Auf der Außenseite des Kais, wo die Tagesausflugsboote liegen, kann man mit dem Heck zur Pier festmachen, man sollte jedoch ziemlich weit rechts von ihnen bleiben.


Der Anker fällt ca. 25-30m mindestens vor der Kaimauer und gut eingéfahrenem Anker und mit möglichst langer Kette liegt man hier gut, auch, wenn der Wind wieder einmal, wie eigentlich fast immer, heftig über die Berge aus N herabweht. Der Sandboden mit großen Steinen hält gut.(In den Handbüchern steht etwas von Steinplatten, wir haben eigentlich nur Sand und Schlick und eben diverse Steinbrocken gesehen.)

In 2005 ist im Anschluß an das Hafengebiet direkt beim N-lich liegenden Strand eine Marina im Bau, es konnte aber niemand verbindlich sagen, ob diese nun für Sportboote oder  nur für Fischer vorgesehen sei, oder ob die Boote aus dem alten Hafen dann rüberkämen, und der alte Hafen ausgebaggert würde.

Pigadia hat alle Geschäfte des täglichen Bedarfs, Supermärkte sind in der 2.Querstraße den Hügel hinauf, Bäckerei in einer Parallelstraße zur Hafenpromenade. Es gibt in der Bummelzone Tavernen, ein paar Souvenirgeschäfte und Cafes, einige davon mit Internetanschluß. Man kann also seine Hafentage gemütlich verbummeln. Die Tavernen und Cafes an der Hafenpromenade bieten alle solide Qualität zu erträglichen Preisen. Im Sommer sind schnell alle Plätze besetzt, man sollte dann einen Tisch reservieren, wenn man in der Hauptandrangzeit (19-20.30 Uhr) kommen möchte.

Die Port Police befindet sich gleich am Anleger im ersten Eckhaus am Hafen. Die Beamten sind freundlich und höflich, meist eher verwundert, wenn man seine Papiere vorlegt, dann wird aber - mit der üblichen griechischen Ruhe - die geringe Liegegebühr berechnet und kassiert.

Wasser und Strom (langes Kabel nötig! Wasserschlauch vorhanden) gibt es an einem Anschluß am Anfang des Kais, jedoch sollte man die Fischer Fragen, bevor man sich bedient, und den Schlauch nach Befüllen wieder zurücklegen. Immer wieder sieht man Yachten, die den Schlauch stundenlang auf ihrem Boot liegen lassen, oder einfach nach Benutzung auf´s Kai werfen, ist ziemlich unverständlich, warum.... zumal es nichts kostet!

Pigadia ist auch geeignet, das Boot liegenzulassen, und mit einem gemieteten Moped oder Auto die Insel zu erkunden. Legen Sie einen 2.Anker, der Wind kann schnell sehr stark werden. Ein Heckfender schadet auch nicht.

Arkassa Karpathos Mosaik

Verläßt man Pigadia nordwestlich, gelangt man nach Arkassa, welches ein altes verfallenes Kastell, einige römische (?) Überreste antiker Bauwerke und ein schönes Mosaik in einer kleinen Kapelle am Parkplatz hat. 

Verlassen Sie die Hauptstraße und fahren Sie nach Sicht in Richtung der Halbinsel, man kann es nicht übersehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Direkt daneben befindet sich in sensationeller Lage direkt an einem herrlichen Strand das Hotel und Taverna: Glaros

Arkassa Karpathos Taverna Glaros

 

Arkassa Karpathos Blick von der Taverna Glaros zum Strand Karpathos Kasos

 

 

Das ist der Blick vom Strand zur Taverne und nun drehen wir uns um und genießen die Aussicht von der Terrasse der Taverne, wo man die üblichen griechischen Speisen bekommt. Einfach und gut, preislich ok.

 

 

 

 

 

 

 

Karpathos ArkassaEs ist ein wirklich schöner Platz und verführt zum dableiben. Auch in der Hochsaison ist es hier kaum bevölkert! In der Ferne sieht man - auf halbem Weg nach Kreta - die kleine Insel Kasos

Fährt man weiter nordwärts, passiert an einige kleinere Orte mit ebenso kleinen Häfen, die gegen den vorherrschenden Wind aus N und NW etwas Schutz bieten, aber die für Yachten mit größerem Tiefgang kaum geeignet sind.
Flachgehende Boote könen hier jedoch schon ein Plätzchen finden.
Aber man hat den Vorteil, dann ganz für sich alleine zu sein, und die kleinen Häfen sind offen, haben somit zwar Schwell, aber auch sauberes Wasser, meist liegt ein Strand direkt dabei.
Diese kleinen Häfen sind in den Handbüchern nicht oder kaum beschrieben - hier ist vom Charterskipper und Fahrtensegler Abenteurergeist gefragt!

Karpathos Finiki Hafen und Yachtmole

Das Fischerdörfchen Finiki (Palmenstrand) liegt hinter einer Steinmole, und bietet geringen Schutz (besser als nichts, wenn es zu kräftig aus N bläst).

Ziemlicher Schwell steht herein, aber am Kai hat es (geschätzt) 1,80-2m Tiefe.

Es gibt nur ein paar kleine Tavernen und Ferienhäuschen - ein Platz für sehr ruhige Urlaubstage!

 

 

 

 

 

 

 

Finiki Karpathos village and harbour

Finiki Hafen

Nicht weit davon liegt Lefkos, der auch einen kleinen Strand hat. Hier ist es sehr flach, maximal 1,60-2,00 m!

Einige Tavernen, ein paar Touristenbedarfs-Shops, das ist schon alles in Lefkos. Aber es ist typisch griechisch und romantisch, dort den Tag zu genießen.

Lefkos Karpathos Port

Levkos Karpathos Tavernas

Segelt man weiter nördlich, erlebt man steile Felsabgründe, die ins Meer stürzen, die Landschaft ist bergig, rauh, unwirtlich, vor allem, wenn bei Meltemi der Wind weht - auch im August kann man dann für eine warme Jacke froh sein! Leider ist vor einigen Jahren der dortige Wald einem großen Brand zum Opfer gefallen - geradezu gruselig die Fahrt durch abgebrannte Baumstümpfe!

Und mittendrin liegt Mesochorio.

Karpathos westside Mesochorio

Wie man auf dem Foto sieht, liegt genau n-lich von Mesochorio eine riesige Bucht, die Schutz gegen N- , NW und W-Winde bietet, jedoch sidn Fallwinde zu befürchten. Leider hatten wir selbst keine Zeit, diese Bucht mit unserer Yacht zu erkunden, aber es sieht doch wunderschön aus, und man hat sicherlich die ganze Natur für sich alleine! 2 Anker, gut eingefahren und die Nacht sollte gerettet sein, selbst bei ärgstem Meltemi!

Wie gesagt: um Karpathos herum und in der Überfahrt nach Kreta sehen wir regelmäßig die stärksten Windentwicklungen und da ist es schon gut, einen eventuell brauchbaren Ankerplatz zu wissen, der einem die Gegenan-Knüppelei ersparen kann. Eventuell steht aber Schwell herein, wenn der Wind mer aus Westen kommt.

 

Noch einige Meilen N-lich kommt die Durchfahrt zwischen Karpathos und der kleinen Insel Saria, und von dort gelangt man in den Hafen von Diafani, um Olimbos zu besuchen, oder segelt direkt weiter nach Chalki oder Rhodos.

Es ist nicht tief in der Durchfahrt, und das Seegras wächst bis an die Wasseroberfläche, aber unter 2.50 m Tiefgang ist die Durchfahrt geeignet (keine Gewähr, Yacht-Handbücher und Echolot beachten!)

eine Beschreibung der Ostseite von Karpathos folgt hier

oder lesen Sie hier über

Rhodos (48 sm E/Südspitze),

oder NE-lich Chalki (25 sm)

oder im Norden Tilos (25 sm)

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