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Kasos - zwischen Karpathos und Kreta

Kasos ist ein kahler, unbeachteter Felsbrocken zwischen Karpathos und Kreta gelegen, eignet sich aber hervorragend als Stop auf dem Weg von oder nach Kreta! Erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennt man, daß ausgerechnet hier noch "typisch griechisch" gelebt wird, denn es gibt nur wenige Touristen.

Von Karpathos-Olimbos her kommend

ist der Tagestörn nach Kasos (ca. 25 sm) ein fast schon gemütlicher Anlieger meist auf angenehmem Halbwindkurs, der auch bei Meltemi bewältigt werden kann, allerdings nimmt der Wind nach Süden hin erheblich zu, so daß die letzten 2 Stunden durchaus anstrengend sein können.

Übrigens umgekehrt kann es ein sehr schöner Trip nach NE-sein, meist ein ein Anlieger, der in Olimbos endet!

Segelt man von Pigadia her kommend, wird´s meistens gleich nach dem Auslaufen sportlicher:

Zuerst der oft heftig einfallende Wind, der aus N-NW über die flache Südspitze von Karpathos bläst und dabei sehr heftige Böen entwickeln kann (rechtzeitig reffen!!!), dann hoch am Wind Kurs W, und in der Abdeckung von Kasos folgt dann eine Wende und N/NE-lich aufkreuzen, bis man wieder Wenden und Kurs auf den Hauptort von Kasos, Phry, nehmen kann. Beim Aufkreuzen zwischen Karpathos und Kasos ist das (markierte) Wrack (siehe Seekarte) zu beachten! Eine durchaus sportliche Herausforderung, und man darf sich schon bei normalem Wind warm anziehen.

Bei Meltemi, der zwischen den Inseln 7-9 Bft in Böen bringen kann, sollte man entsprechende Vorkehrungen schon vor dem Auslaufen in Pigadia treffen (AUCH, wenn es dort noch kaum weht!). Wir haben schon große Yachten gesehen, die offensichtlich unvorbereitet durch die extrem starken Böen in Schwierigkeiten kamen, weil sie dies unterschätzten!

Wird der Meltemi zu heftig, kann man notfalls auch auf der E- bzw. Südseite von Kasos Schutz finden, was auch Sinn macht, denn von der Südküste von Kasos aus fehlt die nötige Höhe, um die NE-Ecke von Kreta ohne erhebliches Aufkreuzen erreichen zu können. Die in den Büchern beschriebene starke Ströung aus NW nimmt naturgemäß bei Meltemi zwischen Kasos und Kreta drastisch zu, so daß FüG nach NW manchmal nicht möglich ist.

Von Kasos nach Karpathos-Pigadia

ist der Windeinfall anfänglich sehr angenehm (Halbwind, raumschots), wird aber nach Passieren des Südkaps von Karpathos auf N-Kurs zu einer nachmittäglichen Knüppelei, denn die Fallböen von Karpathos können sehr stark werden! Wer von Kasos nach Karpathos-Pigadia möchte, sollte daher möglichst früh lossegeln, um in Pigadia zu sein, bevor der Wind zulegt, oder aber in einer der Buchten auf Karpathos s-lich von Pigadia übernachten!

Die Segelhandbücher beschreiben die Südküste als kahl und und ungeschützt.

Das stimmt nur bedingt. Kahl ist Kasos, es ist schon unfaßbar, wie kahl...
Aber man findet an der Südküste durchaus Ankerplätze. Zunächst es gibt auf der Ostseite von Kasos eine ca. 0,5 nm lange Landzunge, hinter welcher dicht unter Land bei Wassertiefen von um die 3-5 m auch bei starkem Wind das Wasser ruhig ist. Allerdings gibt es hier einige flachere Stellen, wer hier ankern möchte, sollte also sich gut lotend vorsichtig herantasten. Direkt S-lich davon gibt es eine von steil abfallenden Felsen eingerahmte kleine Bucht, die offensichtlich auch gerne von Fischern genutzt wird, wie man beim Schnorcheln an dem vielen Unrat erkennen kann. Bei den vorherrschenden Winden aus N und NW kann man also durchaus an der Südküste interessante Ankerplätze finden.
Weitere Ankerplätze findet man auch entlang der Südküste, bis hin zur Westspitze, wo vor einem schönen Strand Zeit zum Abwarten einer Meltemi-Lage ist!

Phry liegt an der Nordseite und ist der Hafen von Kasos.

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Erstaunlich groß ausgebaut ist der Anleger und hinter einer riesengroßen Mole liegen oft Frachtschiffe. Sobald man hinter die Mole kommt, wird auch das Fahrwasser sofort ruhig, und man kann in Ruhe einlaufen. Die Ansteuerung ist einfach, das Hafenbecken ist ausreichend groß und überall rundum gleich tief. Die auf der Hafenmole montierten Anschlußpoller für Wasser und Strom waren allerdings in 8/2005 noch ohne Anschluß. Man kann längsseits gehen.

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Der kleine Ort Phry hat ein paar Geschäfte, und die wenigen Leute sind sehr freundlich - nur im Sommer tummeln sich hier ein paar Touristen.

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Das Büro der Port Police ist direkt hinter der Kirche, und da nicht so oft Schiffe dort liegen, sollte man nicht denken, die Port Police hätte es nicht gemerkt, daß man angelegt hat..also hingehen ;-)

 

 

 

 

 

Der Blick von obiger Terasse geht in den alten Fischerhafen von Kasos in Phry, in dem auch heute noch die Fischer Zuflucht suchen, kein Wunder, das ist wirklich geschützt:

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Kasos hat übrigens einen Flughafen und ist über Rhodos-Karpathos erreichbar.

Ein guter Link zur weiteren Inselinfo (in english only, opens new window)


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Kreta-Makri Gialos   (ca. 70 sm)

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